Ökumene ganz klein
            Ökumene vor Ort

  Stand: 16.08.2013  

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 z.Z.: Michaelskirche


            Kirchen in Ottobrunn
 

Plan Ottobrunn1

                                 Die kath. Pfarreien Hohenbrunn - St. Stephanus,
                           Ottobrunn/Riemerling - St. Magdalena und
                      Putzbrunn/Grasbrunn - St. Stephan mit St. Ulrich
                 bilden ab 01.01.2012 einen gemeinsamen Pfarrverband 
                                    mit dem Namen “Vier Brunnen”,
                     Pfarrverbandssitz ist Ottobrunn - St. Magdalena.

Den weiteren (seit 01.09.2008 bestehenden) Pfarrverband “Ottobrunn” bilden die beiden katholischen Pfarreien St. Otto und St. Albertus Magnus.  Pfarrverbandssitz ist St. Albertus Magnus.

Die Evang.-Luth. Michaelskirchengemeinde Ottobrunn + Neubiberg + Hohenbrunn umfaßt die Michaelskirche in Ottobrunn, die Corneliuskirche in Neubiberg, die Kirche auf dem Campus der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg und die Waldkapelle der Diakonie in Hohenbrunn.
  

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Katholische Pfarrkirche

St. Otto


War die erste Notkirche im „Salettl“ nur ein Provisorium, konnte im Sommer 1920 auf dem Platz der heutigen Pfarrkirche St. Otto neben der Schulbaracke mit dem Bau der zweiten (katholischen) Notkirche begonnen werden. Am 23. Januar 1921, dem Patroziniumsfest der heiligen Familie, hat Seine Exzellenz Erzbischof Dr. Michael von Faulhaber die feierliche Einweihung der Waldkirche im Rahmen einer Pontifikalmesse vollzogen.
   
2. Notkirchlein 2

           Waldkirche  -  Foto: Pfarrei St. Otto

  
Auf der Titelseite der Münchener Vorort- Zeitung vom Januar 1921, die die Einweihung der Waldkirche zur Hl. Familie angekündigt hat, hat die Evangelische Gemeinde geschrieben:

„Dank dem schönen Zusammenarbeiten mit den Katholiken ist es möglich, die lange gehegte Einrichtung eines protestantischen Gottesdienstes zu verwirklichen, indem die bisherige Notkirche im Gutshof Schwaige, vorbehaltlich des Eigentumsrechts von Herrn Reichsrat Finkh, also die Einbau- ten, Licht und Turm käuflich übernommen wurde. Die Übergabe ist bereits durchsprochen und erfolgt nach dem Frühgottesdienst am nächsten Sonntag endgültig. – Der protestantische Kirchen- bauverein beteiligt sich an der Einwei- hungsfeier der katholischen Kirche. Allgemeiner Treffpunkt 8 Uhr am Waldschlößl (Zugs-Aufstellung).“ 

Als erste Seelsorger sind zu nennen Benefiziat Friedrich Müller und Expositus Dr. Anton Möderl; diesem folgte 1926 Expositus Johann Keller und am 30. Juni 1929 Expositus Otto Mayer.

Am 1. Januar 1935 wurde die Expositur Ottobrunn mit über 1100 Katholiken  zur eigenständigen Pfarrkuratie erhoben. Das Notkirchlein war nicht mehr ausreichend und so wurde eine  neue Kirche gebaut. Nach der Grund- steinlegung durch Prälat G. Böhmer am  6. September 1936 konnte die Pfarrkirche St. Otto bereits am 11. April 1937  von seiner Eminenz  Dr. Michael Kardinal von Faulhaber, Erzbischof von München und Freising, geweiht werden.

Als Seelsorger folgten 1939 Pfarrkurat Anton Ferstl (bis 1950), Pfarrer Ludwig Krempl (bis 1969) und sodann Pfarrer Anton Zawadke (ab 01.07.1969 als Vikar und ab 01.11. 1969 als Pfarrer bis 30.11. 2007). Ab 1. September 2008 hat Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz die Leitung der neugebildeten Pfarreiengemeinschaft St. Albertus-Magnus und St. Otto übernommen. Auf Pastoralreferent Alexander Kirnberger (01.09.2004 bis 30.08.2009) folgte Gemeindereferentin Christine Stauß.


               St. Otto abends


                               AZ

Im Alter von 80 Jahren verstirbt Alt-Pfarrer i.R. Anton Zawadke am 15. März 2013. Er war am 13. Juni 1932, dem Fest des Hl. Antonius, geboren worden und wurde am 29. Juni 1959 zum Priester geweiht. Ab 1969 war es als Seelsorger in Ottobrunn tätig, bis er ab 01.12.2007 in den verdienten Ruhestand getreten ist.

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                     Requiem und anschl. Beerdigung am Samstag, den 23. März 2013

Pfarrer Dr. Ceszlaw Lukasz strebt nach Veränderung. Er wird vom Pfarrverband Ottobrunn am 30. Juni 2013 verabschiedet. Eine Taufstola als Geschenk soll ihn an sein Wirken in Ottobrunn erinnern.

Ab 01. Oktober 2013 übernimmt Pfarrer
Philipp Wahlmüller als Nachfolger die Leitung des Pfarrverbandes Ottobrunn.

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Katholische Pfarrkirche

St. Magdalena


Die Kirchenstiftung St. Magdalena in Ottobrunn wurde am 17. März 1958 durch das erzbischöfliche Ordinariat in München errichtet.  Kaplan Alexander Siebenhärl, seit 15.12.1952 in St. Otto als Kaplan tätig, wurde am 01.04.1959 als Kurat mit der Errichtung der Kuratie St. Magdalena beauftragt. Zur neuen Seelsorgestelle gehört  Ottobrunn östlich der Bahn und ganz Riemerling.

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Am 29. September 1959 wird mit dem Neubau der Pfarrkirche St. Magdalena begonnen und am 30. Oktober 1960 konnte die  Kirchweihe durch seine Eminenz Joseph Kardinal Wendel, Am 29. September 1959 wird mit dem Neubau der Pfarrkirche St. Magdalena begonnen und am 30. Oktober 1960 konnte die  Kirchweihe durch seine Eminenz Joseph Kardinal Wendel, Erzbischof von München und Freising, vollzogen werden.

Zugleich wurde die Kuratie zur Pfarrkuratie und schließlich am 1. Januar 1963 durch seiene Eminenz Julius Kardinal Döpfner, Erzbischof von Münchern und Freising, zur Pfarrei erhoben. Pfarrkurat Alexander Siebenhärl wird zum Pfarrer ernannt und am 22. September 1971 zum ersten Dekan des Dekanates Ottobrunn gewählt.

P. Günther Stadlbauer PA nimmt am 1. September 1995 seine Tätigkeit als hauptamtlicher Pfarradministrator in der Pfarrei auf. Ihm steht Pastoralreferent Josof Germeier zur Seite.

Die Pfarrei bekommt einen neuen Pfarrer: P. Christoph Nobs SMB wird  ab 1. April 2002  zum priesterlichen Leiter der Seelsorge im Pfarrverband St. Magdalena und St. Stephanus, Hohenbrunn bestellt. Er wird schließlich am 1. September 2006 zum Pfarradministrator der beiden Pfarreien ernannt.

Geistlicher Rat Alexander Siebenhärl verstirbt am 12. Juni 2008 im 88. Lebensjahr.

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Feierliche Errichtung des Pfarrverbandes “Vier Brunnen
                                               am 8.Januar 2012

                          Grasbrunn - Hohenbrunn - Ottobrunn - Putzbrunn.

Den Katholiken der Ortschaften Grasbrunn, Hohenbrunn, Putzbrunn und St. Magdalena-Ottobrunn steht ein ereignisreiches Wochenende bevor mit der feierlichen Errichtung ihres neuen Pfarrverbandes "Vier Brunnen". Weihbischof Engelbert Siebler wird am Sonntag, 8.Januar 2012, 10.00 Uhr, in der Pfarrkirche St.Magdalena Ottobrunn einen zentralen Festgottesdienst feiern und das Pfarrverbands-Errichtungsdekret verlesen. Zu diesem Anlass sind alle Gläubigen eingelanden. Nach dem Festgottesdienst folgt eine "Vier-Brunnen- Kirchen-Fahrt" mit Bus und Auto-Konvoi zu folgenden Stationen: 11.30 Uhr Hohenbrunn Pfarrkirche St.Stephanus, 12.00 Uhr Grasbrunn Filialkirche St. Ulrich und 12.30 Uhr Putzbrunn Pfarrkirche St.Stephan. Anschließend Mittagsimbiss und Abschluß im Pfarrsaal Putzbrunn.

Wir danken für die Veröffentlichung!
Christoph Nobs, Pfr.

Kardinal in MagdalenaA 05.02.12

                   
Kardinal auf Spontanbesuch mit zündender Predigt.

Etwas überrascht waren die Gläubigen der Ottobrunner Pfarrei St.Magdalena schon, als am Sonntag, 5.Februar 2012, um 10.30 Uhr, Erzbischof Kardinal Dr. Reinhard Marx den Pfarrgottesdienst leitete. Der Kardinal kam spontan zu Besuch und hielt gut gelaunt und locker eine  zündende Predigt: „Jesus sucht uns Menschen und beschenkt uns mit Gottes Liebe – wir brauchen keine Vorleistungen bringen“, so Kardinal Marx.  „Das ist das Wesentliche am Christentum. Alles Weitere ergibt sich dann wie von selbst“. Dem Kardinal gelang es, die Gläubigen in ihrer „Freude an Gott“ zu bestärken, spendete jedem einzeln den traditionellen Blasius-Segen und lobte die Lebendigkeit der Pfarrei. Die Gemeinde dankte es ihm mit einem kräftigen Applaus.

Wir danken für die Veröffentlichung!
Christoph Nobs


                              Kardinal in MagdalenaB 05.02.12


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Evangelisch-lutherische Pfarrkirche

Michaelskirche


Zurück zum „Salettl“ – dieses war letztlich für die wachsende Zahl der Gottesdienstbesucher zu klein geworden und wurde schließlich aus Pietätsgründen abgerissen (Therese Hörsgen, a.a.O.), nachdem die Protestanten für die damals etwa 330 Gemeindemitglieder am 24. Juni 1928 ihre erste feste Kirche, die „Waldkirche“, in der ehemaligen Turnhalle in der späteren Gartenstraße bezogen haben. Unter Vikar Ernst Borger wurde die evangelische Gemeinde im Jahr 1949 „Exponiertes Vikariat Neubiberg- Ottobrunn“, das 1952 unter  Pfarrer  Alfred  Lettenmeyer in eine Pfarrstelle mit Sitz Ottobrunn umgewandelt worden ist.  

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Am 1. Februar 1956 wurde diese Pfarrstelle die eigenständige „Evangelisch- Lutherische Kirchengemeinde Ottobrunn“.  Im Jahr 1962 erfolgte die Grundsteinlegung zur Michaelskirche; sie ist am 15. März 1964 eingeweiht worden.

Nach 25 Jahren Dienst geht Pfarrer Alfred Lettenmeyer 1977 in den Ruhestand und Pfarrer Gerhard Vogel übernimmt die Stelle des ersten Pfarrer in Ottobrunn; gleichzeitig erhält Pfarrerin Toni Lutz-Kopp die freie Vikarstelle.


20 Jahre lang war Dekan Wolfgang Schwandner Pfarrer in der Michaelskirche, als er im Juli 2007 in den Ruhestand verabschiedet worden ist. (Im selben Jahr verabschiedeten sich auch Pfarrer Johannes Minkus und Herr Martin Zöbeley.) Als Seelsorger trat Kirchenrat Mathis Steinbauer am 1. Oktober 2007 sein Pfarramt in der Michaelskirche an und wurde kurz darauf am 07. Oktober 2007 zum Dekan des Prodekanats München-Südost gewählt.

Im Sommer 2008 wurde Pfarrerin Lutz-Kopp verabschiedet. Die weiteren Pfarrstellen besetzen Pfarrer Olaf Stegmann und seit 1. November 2008 Pfarrerin Stefanie Wist.

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Katholische Pfarrkirche

St. Albertus-Magnus


Im Dezember 1970 beauftragt Erzbischof Julius Kardinal Döpfner den damals bei MBB arbeitenden Priester Herbert Rauchenecker mit dem Aufbau einer neuen Kirchengemeinde. Die Seelsorgestelle „Ottobrunn III – Ottosäule“ (Kuratie) wird am 1. Januar 1971 errichtet und durch seine Eminenz Julius Kardinal Döpfner, Erzbischof von München und Freising, am 01. August 1974 von den Pfarreien St. Otto / Ottobrunn und  St. Johannes d.T. / Taufkirchen abgetrennt. Eine Holzbaracke diente als erster Gottesdienstraum.
                                                                     
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                                                                   Benedikt VI     Papst Benedikt XVI.

Für die neue Pfarrkirche wurde der Grundstein am 20. März 1976 gelegt. Die Kirchweihe vollzog am 02. Okt. 1977 seine Eminenz Dr. Joseph Kardinal Ratzinger, Erzbischof von München und Freising - der spätere Papst Benedikt XVI. Gleichzeitig wurde Pfarrkurat Herbert Rauchenecker zum Pfarrer ernannt.

Als neue Pfarrer folgten 1980 Hubert Hinxlage und 1981 Pfarrer Erwin Obermeier. Am 16. No- vember 1997 wurde Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz durch Dekan Dr. Franz Schubert in sein neues Kirchenamt eingeführt.

Unter dem Namen “Dekanat Ottobrunn” werden ab 01. Juni 2004 die Dekanate Ottobrunn und Hachinger Tal strukturell zusammengeführt. Neuer Dekan wird Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz. Auf der Dekanats-Wahlversammlung am 09. Juni 2005 werden GR Pfarrer Helmut Fried (St. Johannes der Täufer, Taufkirchen) zum Dekan und Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz zu dessen Stellvertreter gewählt.   
 
Ein bedeutsames Datum markiert der 01. September 2008:  Die Pfarreien St. Albertus-Magnus und St. Otto (mit insgesamt etwa 5.500 Katholiken) gründen die "Pfarreiengemeinschaft Ottobrunn" unter der Leitung von Pfarrer Dr. Czeslaw Lukasz. Diesen Bund besiegelt Regionalbischof Engelbert Siebler mit der feierlichen Eucharistiefeier an 28. September 2008 in der Pfarrkirche St. Albertus-Magnus.

Pfarrer Dr. Ceszlaw Lukasz strebte nach Veränderung. Er wurde vom Pfarrverband Ottobrunn am 30. Juni 2013 verabschiedet. Eine Taufstola als Geschenk soll ihn an sein Wirken in Ottobrunn erinnern.

Ab 01. Oktober 2013 übernimmt Pfarrer
Philipp Wahlmüller als Nachfolger die Leitung des Pfarrverbandes Ottobrunn.


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                                         Ökumene vor Ort


Bis heute hat sich eine Vielzahl ökumenischer Veranstaltungen in Ottobrunn entwickelt:

-- Ökumenisches Friedensgebet, das die Frauen Ottobrunns
    seit 17 Jahren durchführen, abwechselnd in allen Pfarreien in Ottobrunn,
-- Ökumenisches Abendgebet
-- Ökumenische Pilgerfahrten
-- Ökumenische Exerzitien im Alltag
-- Ökumenische Taizé-Andacht
-- Weltgebetstag
-- Ökumenischer Gesprächskreis für trauernde Angehörige
- übernommen nun
    vom Hospizkreis
-- Ökumenische Kinderbibeltage
, erstmals 1998 in Michaelskirche/St. Magdalena,
-- Treffpunkt Ökumene seit 13.10.2007, jeden ersten Samstag im Monat im Pfarrsaal
    St. Otto

und nicht zu vergessen unser jährlicher Ökumenischer Gottesdienst im Freien (mehr hierzu auf der Seite  „Ökumenischer Gottesdienst“).

Mögen alle diese unsere Unternehmungen dazu beitragen, sich gegenseitig kennen und achten zu lernen, um sich näher zu kommen. Denn die Hoffnung lebt:

                                     
„Damit sie alle eins seien“.


A
ufzeichnungen finden Sie in den Unterseiten < Ökumene vor Ort >


M
it diesen Aufzeichnungen wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben. Anregun- gen und Mitteilungen nehme ich gerne entgegen und führe gebotene Ergänzungen durch.


Theo Säugling
ehem. Mitglied des PGR St. Otto
 

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St. Magdalena

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Freie evang. Gemeinde

 Freie evang.
   Gemeinde 

Spendenkonto

Unser gemeinsames Ökumene-Konto
führt die Katholische  
 Kirchenstiftung
St. Magdalena: Konto-Nummer
  310 182 704 
BLZ 702 501 50  Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg.

Für jede Spende sind wir dankbar!

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